Backe, backe Kuchen...

So bäckt Österreich!
Die neue Dr. Oetker Backstudie 2020 liefert aktuelle Einblicke in die heimischen Rührschüsseln und Backrohre.

November, 2020 Unternehmens-News

Die Österreicher backen gerne, viel und noch dazu immer mehr! Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommt die neue Backstudie von Dr. Oetker. 2.006 Österreicherinnen und Österreicher gaben Auskunft darüber, was wie oft in ihre Backrohre kommt. Galt das Backen vor nicht allzu vielen Jahren noch als spießig und langweilig, so hat es sich spätestens im Corona-Jahr 2020 zu einem regelrechten Trend entwickelt. Wer hat sich in den letzten Monaten nicht an Bananenbrot, einem einfachen Kuchen oder gar einem Sauerteigbrot versucht? Eben! Grund genug, mal genauer hinzusehen:

 

Backend und knetend durch die Krise. Die leeren Germ-Regale im Frühling, mit selbst gebackenem Brot gefüllte Instagram Feeds – es besteht kein Zweifel daran, dass in diesem Jahr wohl so viel wie lange nicht mehr gebacken wurde. Tatsächlich gibt ein Drittel der Befragten an, dass sie im Lockdown im Frühling häufiger gebacken haben als bisher – und immerhin fast ein Viertel aller Befragten will auch zukünftig dabeibleiben und hat das Backen als neues Hobby für sich entdeckt. Auffällig ist, dass besonders die jüngeren Befragten (bis 29 Jahre) Freude am Backen gefunden haben und rund ein Drittel dieser Altersgruppe will auch zukünftig mehr backen. Aber was steckt hinter dieser Entwicklung? Die Motive sind vielfältig und liegen gleichzeitig auf der Hand: Wir gingen seltener einkaufen, also haben wir uns frisches Gebäck ganz einfach selbst gemacht. Vor allem aber hat man einen selbst gemachten Kuchen auch einfach deshalb gemacht, um seinen Liebsten in diesen belastenden Wochen eine Freude zu machen – was sich im Übrigen kaum von einem „normalen“ Jahr unterscheidet. Auffällig ist dennoch, dass Rührschüssel, Knethaken & Co in die Hand genommen wurden, weil man mehr Zeit hatte, um sich produktiv zu fühlen, Stress abzubauen und sich abzulenken. Übrigens wurde auch schon in der letzten Finanzkrise öfter gebacken und mehr Puddingpulver gekauft: Denn gerade in unsicheren Zeiten greifen wir einfach gerne auf das Vertraute und Bewährte zurück.

 

Selber backen ist Ehrensache. Die ÖsterreicherInnen backen am liebsten selbst und verwenden vergleichsweise selten Backmischungen oder Fertigteige, um Zeit zu sparen. Am liebsten werden hierzulande ganz eindeutig Kuchen in allen Variationen gebacken. Trotz aller mehr oder weniger gehypten Trends und alternativen Ernährungsformen: Der Großteil der ÖsterreicherInnen mag es weiterhin klassisch: Gugelhupf, Marmorkuchen, Apfelkuchen, Biskuitroulade, Schokokuchen oder auch Muffins stehen ganz oben in unserer Gunst. Backen ist ein Hobby, bei dem man nicht nur entspannen und seine individuelle Kreativität ausleben, sondern auch anderen eine Freude machen und gleichzeitig in eigenen Kindheitserinnerungen schwelgen kann. Der süße Duft von Kuchen, der durch die Küchen zieht, verzaubert einfach alle: Männer und Frauen, Ältere und Jüngere, Singles und Familien, Urbane und Ländliche.

 

Nur Frauen backen? Von wegen! Wenig überraschend ist, dass Frauen überdurchschnittlich gerne backen – denn fast drei Viertel der befragten Frauen geben an, zumindest monatlich etwas zu backen. Dennoch räumt die Backstudie mit dem Vorurteil auf, dass Männer Backmuffel seien: Immerhin zwei Drittel der befragten Männer geben an, monatlich zu backen! Männer backen aber durchaus anders und kneten überdurchschnittlich oft an einem Teig für Brot oder eine Pizza.

 

Backen ist aus Teig geformte Liebe. Daher sind Besuch, Geburtstage und Feiertage die beliebtesten Gründe, warum Kuchen, Torten & Co in Österreich serviert werden. Nach wie vor ist ein selbst gebackener Kuchen ein typischer Begleiter fürs Wochenende. Doch auch die Neugier, ein neues Rezept ausprobieren zu wollen, ist für ein Drittel der Befragten Anlass genug, um Schneebesen und Mixer in die Hand zu nehmen. Anlässe wie Valentinstag und Hochzeitstag liegen im Ranking ganz hinten – Romantiker haben Selbstgebackenes demnach noch nicht für sich entdeckt.

 

Rezeptsuche: Bücher, TikTok oder doch die Oma? Während beim Kochen gut und gerne improvisiert wird, ist dies beim Backen nicht ganz so einfach – denn das richtige Verhältnis der Zutaten entscheidet über das Gelingen des Gebäcks. Dementsprechend große Bedeutung kommt beim Backen den Rezepten zu, von denen auch nur selten abgewichen wird. Mittlerweile dient das Internet als wichtigste Quelle für Rezepte, gefolgt von Empfehlungen aus der Familie und Rezeptbüchern. Jüngere wie auch Ältere setzen dabei vor allem auf bekannte und bewährte Rezepte, wobei erstere etwas neugieriger sind und überdurchschnittlich oft auch neue Rezepte ausprobieren. Dass sich die Mediennutzung der Jungen bei der Rezeptsuche widerspiegelt, überrascht nicht: Zwei Drittel der jungen BäckerInnen suchen Rezepte online, dabei kommt neben klassischen Rezept-Websites und Google auch YouTube, Pinterest, Instagram und Blogs zunehmend mehr Bedeutung zu – während Facebook als Rezeptquelle weniger wichtig wurde. Immerhin geben knapp 8% der unter 29jährigen an, auch TikTok als Quelle für Rezepte zu nutzen. Wenn dann aber doch mal etwas schief geht oder nicht gelingt, geht für die Jüngeren aber nichts über einen Rat von Oma, Mama oder Tante (55%) – da können weder Google (29%) noch YouTube (11%) auch nur annähernd mithalten.

 

Mit Liebe zum Detail. Das Verzieren mit Streuseln, Glasuren, Zuckerschriften & Co ist ganz klar die Kür beim Selberbacken. Dekoriert wird meist nur dann, wenn Lust und Zeit dafür vorhanden sind, um dem Gebäck mit einer individuellen Note den letzten Schliff zu geben. Geburtstagstorten und Weihnachtskekse werden besonders gerne dekoriert. Für immerhin ein Fünftel der unter 30-Jährigen ist das Dekorieren sogar das Schönste am Backen. Überdurchschnittlich gerne dekorieren auch Haushalte mit Kindern, denn damit können wohl auch die Kleinen wunderbar ins Backen eingebunden werden. Immerhin: 15% aller Befragten geben an, dass sie mit dem Dekorieren kleine Schönheitsfehler des Gebäcks vertuschen wollen. Sehen Sie also beim nächsten üppig dekorierten Kuchen ruhig genauer hin!

 

Zu guter Letzt: Kein Weihnachten ohne Kekse! Nachdem in wenigen Wochen bereits wieder der 1. Advent ansteht und Weihnachten ohne Kekse für uns einfach unvorstellbar ist, lohnt sich schon jetzt ein kurzer Blick in die heimischen Keksdosen. Gute Vorbereitung zählt auch beim Backen! Wollen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden eine Freude machen, so sollten sich die beliebtesten Kekssorten auch in Ihrer Keksdose finden: Unangefochtener Spitzenreiter ist das Vanillekipferl, gefolgt von Ausstechkeksen aus Mürbteig, Linzer Augen, Kokosbusserln und Lebkuchen. Mit dieser Auswahl ist der Keksteller bestimmt schnell leer.

 

Die repräsentative Umfrage wurde im September 2020 online vom Marktforschungsinstitut Marketagent.com im Auftrag von Dr. Oetker Österreich durchgeführt. Befragt wurden 2.006 Personen zwischen 14 und 65 Jahren.


Für Rückfragen zur Presseinformation

Ansprechpartner für Medien:
Dr. Oetker Österreich GmbH
Ingrid Schellander
04242/55454-63
ingrid.schellander@oetker.at


Tracking-Einwilligung

Wir würden uns freuen, wenn Sie zustimmen, dass wir und unsere Partner Cookies und ähnliche Technologien einsetzen, um zu verstehen, wie Sie unsere Webseite benutzen. So können wir Ihr Nutzerverhaltenbesser verstehen und unsere Webseite entsprechend anpassen. Außerdem möchten wir und auch unsere Partner auf ihren Plattformen diese Daten für personalisierte Angebote nutzen. Wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie bitte auf "Einverstanden". Genaue Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können sich jederzeit um entscheiden.

Notwendige Funktionen

Diese Cookies und ähnliche Technologien benötigen wir, um die grundlegenden Funktionen unserer Webseite zu ermöglichen. Dies umfasst zum Beispiel das Speichern dieser Einstellungen. Dies ist zwingend notwendig, sodass Sie dies nicht ausschalten können.

immer aktiv
Analyse & Personalisierung

Darüber hinaus möchten wir gerne mehr darüber lernen, wie Sie unsere Webseite nutzen, um diese für Sie und andere Nutzer zu optimieren. Dazu setzen wir Cookies und ähnliche Technologien ein, die das Nutzerverhalten abbilden und uns damit helfen, unser Angebot für Sie zu verbessern.

aktiv

Inaktiv

Marketing / Datennutzung durch Partner

Damit wir auch unsere Marketing-Kampagnen voll und ganz an Ihren Bedürfnissen ausrichten können, erfassen wir, wie Sie auf unsere Webseite kommen und wie Sie mit unseren Werbeanzeigen interagieren. Das hilft uns nicht nur unsere Anzeigen, sondern auch unsere Inhalte für Sie noch besser zu machen. Unsere Marketing-Partner verwenden diese Daten auch noch für ihre Zwecke, z.B. um Ihren Account bzw. Ihr Profil auf ihrer Plattform zu personalisieren.

aktiv

Inaktiv