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Einkaufsstandards

Um seiner Verantwortung bei der Beschaffung von Rohwaren gerecht zu werden, hat das Unternehmen eigene Einkaufsstandards entwickelt. Sie zielen auf die Einhaltung der Qualitätsanforderungen sowie auf die Erfüllung sozialverträglicher und umweltschonender Produktionsbedingungen bei den Lieferanten.

Einkaufsstandards

Dr. Oetker Food-Standard

Der Dr. Oetker Food-Standard beschreibt und legt für die Lieferanten genaue Kriterien verbindlich fest. Demzufolge müssen Rohwarenlieferanten ein funktionierendes, geprüftes und dokumentiertes Rückverfolgbarkeitssystem gemäß EU-Basisverordnung 178/2002 nachweisen. Darüber hinaus berücksichtigt der Standard auch Ansprüche an den Tierschutz und die Erhaltung bedrohter Arten. Lieferanten müssen beispielsweise nachweisen, dass Thunfisch nur delphinfreundlich gefangen wird oder Hähnchenfleisch und Eier nur von Tieren aus Bodenhaltung stammen. Bei Fleisch und Fleischerzeugnissen ist die Verwendung von Antibiotika ausschließlich zur Krankheitsbekämpfung bei Tieren erlaubt. Die Verwendung als Masthilfe oder als Wachstumsförderer ist, wie auch der Einsatz anderer Mittel für diese Zwecke, für Lieferanten von Dr. Oetker verboten. Der Umgang mit Gentechnik findet weltweit unterschiedliche Akzeptanz und wird insbesondere in den Ländern der EU skeptisch betrachtet. Dr. Oetker folgt den hier vorherrschenden Verbraucherwünschen und verwendet entsprechend keine gentechnisch modifizierten Rohstoffe. Sollte die Landwirtschaft Anbauflächen mit genmodifizierten Nutzpflanzen so ausdehnen, dass nennenswerte und nachweisbare Veränderungen über dem gesetzlichen Schwellenwert vorliegen, wird Dr. Oetker die Verbraucher sofort durch sachgerechte Kennzeichnung informieren.

 

Internationales Lieferantenhandbuch

Im Sinne seiner gesellschaftlichen Verantwortung achtet das Unternehmen auch auf die Einhaltung sozialer Standards in der Lieferkette. Eigens dazu hat das Unternehmen ein internationales Lieferantenhandbuch etabliert, das Gegenstand aller Lieferantenverträge ist. Alle Geschäftspartner des Unternehmens verpflichten sich damit, bestimmte soziale Standards bei der Produktion einzuhalten und verbindlich darauf zu achten, dass auch die Arbeitsbedingungen bei ihren Subauftragnehmern diesem Standard entsprechen. Die geforderten Standards stehen im Einklang mit den Bestimmungen der „International Labour Organisation“ (ILO). Das Unternehmen duldet weder Kinderarbeit noch Zwangsarbeit in den Lieferbetrieben und bei deren Subauftragnehmern. Die Wochenarbeitszeit sowie die täglich zulässige Höchstarbeitszeit müssen mindestens den landesüblichen Gesetzen und Richtlinien entsprechen. Des Weiteren muss der Lohn den gesetzlichen bzw. industriellen Mindeststandard – je nachdem, welcher höher liegt – erfüllen.