COOKIES auf der DR. OETKER Website

Unsere Website platziert Cookies auf Ihren Geräten, damit die Website besser funktioniert und wir und unsere Partner verstehen können, wie Sie unsere Website nutzen. Die weitere Nutzung dieser Website (durch Anklicken, Navigieren oder Scrollen) oder Entfernung dieses Cookie Banners wird als Zustimmung zur Installation und Nutzung von Cookies betrachtet. Mehr Informationen zu Cookies und deren Löschung finden Sie unter unserem Datenschutzhinweis.

Tipps & Tricks aus weihnachtlicher Meisterhand

 

Zu Weihnachten lieben wir Kekse und damit alles einfach gelingt, verraten wir Ihnen wertvolle Tipps & Tricks rund um Ihre Weihnachtsgebäcke. Sie finden hier alles rund um die richtige Lagerung der Kekse, die Verarbeitung von Mürbteig und nützliche Tipps rund um Zimtsterne, Vanillekipferln, Lebkuchen, Pralinen & Konfekt. Viel Spaß beim Entdecken!

 

 

Backen mit Mürbteig

  • Mürbteig besteht grundsätzlich aus Butter, Mehl, Zucker und eventuell Ei, dadurch wird der Teig nach dem Backen zart und mürbe. Wichtig ist, dass der Teig bei kleinen Mengen mit kalten Zutaten und kühlen Händen verarbeitet wird.
  • Wurde zu viel Mürbteig hergestellt, den Teig gut in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank geben. Er ist nun bis zur Weiterverarbeitung 4 Tage haltbar.
  • Klebenden Mürbteig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 40 Min. kaltstellen. Die Butter wird fest, das Mehl kann quellen und der Teig klebt nicht mehr. Falls er noch klebt, ca. 1 EL Mehl unterkneten.
  • Den Teig nur mit wenig Mehl ausrollen; besser zwischendurch noch etwas bemehlen. Während des Ausrollens ab und zu ein großes Messer oder eine Palette unter dem Teig durchziehen, damit er gelöst wird, sollte er haften bleiben. 
  • Ist der Teig zu weich oder wird er während des Ausrollens zu weich, nochmals in Frischhaltefolie wickeln und ca. 40 Min. kaltstellen.
  • Den Teig mit Ausstechformen so ausstechen, dass möglichst wenig Restteig entsteht, denn Mürbteig wird durch erneutes zusammenkneten, bemehlen und ausrollen immer trockener und brüchiger.
  • Teig zerfällt beim Kneten (Teig ist brandig): Zutaten und Arbeitsfläche sind zu warm, oder Butter zu weich und eventuell zu viel geknetet. 2 - 3 EL Flüssigkeit (Eiklar, Milch oder Wasser) dazu geben. Ist die Butter zu kalt, etwas warten und danach fertig kneten.
  • Mürbteig lässt sich nicht gut ausrollen? Verwenden Sie für Mürbteig keine Diät- oder streichfähige Margarine. Margarine enthält zu viel ungebundenes Wasser. Zum Backen von Mürbteig eignet sich am besten Butter.
  • Wer eine größere Menge Kekse backen möchte und nur ein Backblech zur Verfügung hat, am besten mehrere Backpapierbögen in der Größe des Backblechs vorbereiten. Die Backpapierbögen mit den ausgestochenen oder geformten Keksen belegen, nacheinander auf erkaltete Backbleche ziehen und backen.
     

Vanille-Kipferln

  • Am besten die Teigstücke zuerst zu Kugeln und dann mit geschlossenen Fingern länglich rollen. Die Enden der Kipferln nicht zu dünn rollen, da diese beim Backen leicht verbrennen. 
  • Die noch leicht warmen Vanillekipferln in einer Staubzucker-Vanillin-Zucker-Mischung wälzen, in eine Dose geben und nochmals leicht überzuckern. So bekommen sie ihr Vanille-Aroma. Achtung: Vanillekipferln dürfen beim Wälzen nicht zu warm sein, sonst verklebt der Zucker. Für weniger Süße die Vanillekipferln nicht wälzen, sondern nur leicht überzuckern.
  • Die erkalteten Vanillekipferln kühl und trocken in einer gut schließenden Dose lagern. Das volle Aroma entwickelt sich erst nach ein paar Tagen Lagerung.
     

Lebkuchen

  • Lebkuchen, auch Honig- oder Pfefferkuchen genannt, ist dafür bekannt, dass ein hoher Anteil Honig zum Süßen und viele aromatische Gewürze für den typischen Geschmack verwendet werden. Der Teig lässt sich einfacher verarbeiten, wenn er einen Tag vor dem Backen zubereitet wird und mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht im Kühlschrank rastet. Das Aroma des Lebkuchenteiges entfaltet sich bei richtiger Lagerung erst nach einigen Tagen vollständig.
  • Lebkuchen muss komplett ausgekühlt sein, bevor er in Dosen zum Aufbewahren gelegt wird. Den Deckel für einen Tag nur lose auf die Dose geben, damit der Lebkuchen weich bleibt. Die Dose dann fest verschließen. Damit Lebkuchen weiterhin weich bleibt, ein Stück ungespritzte Mandarinen-, Orangen- oder Apfelschale danebenlegen. Durch die Fruchtschale bekommt der Lebkuchen gleichzeitig ein fruchtiges Aroma. Achtung: Die Schale aber regelmäßig kontrollieren und alle paar Tage tauschen, da sich sonst leicht Schimmel bilden kann.
     

Zimtsterne

  • Zum Ausstechen am besten einen klappbaren Zimtstern-Ausstecher verwenden und ev. in kaltes Wasser tauchen. Vom Ausstechen übrigen Teig mit 2 EL geriebenen Mandeln verkneten und erneut ausrollen.
  • Zimtsterne werden aus dem Backrohr genommen, wenn die Eiweißhaube trocken ist. Sie härten nach dem Backen noch weiter aus, bleiben aber innen weich und außen knusprig.

Pralinen & Konfekt

  • Konfekt sind Süßwaren, die sich aus edlen Produkten in Bissengröße zusammensetzen. Pralinen sind ca. 10 g schwere Schokoladenstücke mit festem oder flüssigem Kern. Rumkugeln zählen zu Konfekt und werden meist in Backkakao oder Schoko-Streuseln gewälzt.
  • Ganache ist eine dunkle, relativ feste Schlagobers-Mischung, die oft mit geschmacksgebenden Zutaten wie z. B. Mokka, Rum oder Vanille verfeinert wird. Ganache dient als Füllung für Pralinen oder als Grundcreme für Torten.
  • Trüffelmasse ist eine gekochte Füllung aus Schlagobers, Kuvertüre und Aromen. Die Masse ist weich und geschmeidig und zart im Schmelz. Aus der Masse werden Trüffelkugeln, aber auch Füllungen für Pralinen und Torten hergestellt.
  • Ganache und Konfektmasse für Pralinen und Trüffeln nur cremig rühren. Schlägt man sie zu luftig auf wird die Haltbarkeit verkürzt.
  • Damit Trüffel ihre typische ungleiche Oberfläche bekommen, werden sie geigelt. Beim Igeln werden die gerade zum zweiten Mal in Kuvertüre getauchten Kugeln mit Hilfe einer Pralinen-Gabel über ein Gitter gerollt. So entstehen die kleinen feinen Spitzen.
     

Glasuren & Kuvertüren

  • Kuvertüre muss vor der Verwendung temperiert werden. Es bildet sich auf der Oberfläche sonst ein grauer Film, da sich die Kakaobutter absetzt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf den Geschmack.
  • Für Pralinen eignet sich Kuvertüre am besten, denn diese hat einen hohen Kakaobutteranteil (mind. 31%) und wird in geschmolzener temperierter Form verwendet. Die Kuvertüre ist beim Verarbeiten sehr empfindlich und darf nicht zu heiß werden.
  • Koch-, Block- oder Haushaltsschokoladen sind vor allem zum Backen geeignet. Der Kakaobutteranteil ist sehr gering mit mind. 18%.
  • Die optimale Temperatur für Koch-, Block- oder Haushaltsschokolade ist Körpertemperatur. Diese kann am besten mit Lippenprobe festgestellt werden oder mit dem Thermometer.
  • 8-Kekse-Tipp: Wenn Sie 8 - 10 Kekse glasieren, sollte die Glasur am ersten Keks bereits angezogen sein, dann hat die Glasur die richtige Konsistenz und Temperatur.
     

Spritzteig

  • Für die Kekspresse kann man nicht jedes Spritzgebäckrezept verwenden. Der Teig braucht eine bestimmte Konsistenz, damit er auch richtig abreißt. Die Masse muss auch zügig abgedrückt werden, sonst zieht sie an. Ein Spritzteig mit Nüssen kann nicht für die Kekspresse verwendet werden.
  • Bei Linzer- bzw. Spritzmürbteig muss das Mehl zügig mit dem Kochlöffel eingerührt werden (keinen Mixer verwenden). Die Masse muss auch schnell verarbeitet werden, sonst zieht sie an und ist nicht mehr dressierfähig (ist man nicht geübt, kann man sich mit 3 - 4 EL Milch behelfen, aber nicht von Anfang an dazugeben). Auch darauf achten, dass die Tülle nicht zu fein ist.
     

Die richtige Lagerung

  • Kekse immer vollständig erkalten lassen bevor sie in gut schließende Dosen gelagert werden. Durch das Lagern werden die Kekse saftiger und aromatischer.
  • Will man mehrere Keks-Sorten in eine Dose geben, darauf achten, dass es sich um Gebäcke gleicher Art handelt. Verschiedene Sorten mit Backpapier trennen.
  • Kekse mit aromatischen Gewürzen (z. B. Vanillekipferln oder Anisbögen) gesondert lagern, da sich die Aromen sonst vermischen.
  • Kekse sind - abhängig von der jeweiligen Füllung - bei kühler, trockener und dunkler Lagerung ca. 3 Wochen haltbar. Kekse bei Lagerung regelmäßig kontrollieren.
  • Kekse entwickeln bei richtiger Lagerung erst nach 3 - 4 Tagen ihr volles Aroma.
  • Konfekt am besten im Kühlschrank in geschlossenen Gefäßen, wie Gläsern oder Gefrierdosen lagern. Konfekt mit Schokoverzierungen kühl, aber nicht im Kühlschrank lagern. 
  • Früchtebrot oder Stollen in Frischhaltefolie wickeln und dann in einen fest verschlossenen Plastikbeutel geben. So verpackt kann man das Gebäck den ganzen Advent über an einem kühlen Ort lagern.