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Tipps & Tricks aus weihnachtlicher Meisterhand

 

Zu Weihnachten lieben wir Kekse und damit alles einfach gelingt, verraten wir Ihnen wertvolle Tipps & Tricks rund um Ihre Weihnachtsgebäcke. Sie finden hier alles rund um die richtige Lagerung der Kekse, die Verarbeitung von Mürbteig und nützliche Tipps rund um Zimtsterne, Vanillekipferln, Lebkuchen, Pralinen & Konfekt. Viel Spaß beim Entdecken!

 

Sie fragen sich, worauf Sie bei der Lagerung Ihrer Weihnachtsgebäcke achten müssen oder welche nützlichen Infos es zu Glasuren und Kuvertüren gibt? Wir verraten Ihnen tolle Tipps & Tricks rund um Glasuren, Mürbteig, Lebkuchen und Co. Viel Spaß beim Nachlesen!

 

 

Backen mit Mürbteig

  • Mürbteig besteht grundsätzlich aus Mehl, Zucker, Butter und eventuell Ei, dadurch wird der Teig nach dem Backen zart und mürbe. Wichtig ist, dass dieser Teig kühl (d.h. mit kalten Zutaten und kühlen Händen) verarbeitet wird.
  • Haben Sie zu viel Mürbteig hergestellt, so können Sie den Teig – gut in Alufolie oder Frischhaltefolie gewickelt – bis zu acht Tage im Kühlschrank bis zur Weiterverarbeitung aufbewahren.
  • Klebenden Mürbteig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 40 Min. kaltstellen. Die Fette im Teig werden wieder fest, das Mehl kann quellen und der Teig klebt nicht mehr. Falls der Teig noch klebt, etwas Mehl (1 EL) unterkneten.
  • Während des Ausrollens ab und zu ein großes Messer oder eine Palette unter dem Teig durchziehen, damit er gelöst wird, sollte der Teig haften bleiben.
  • Ist der Teig zu weich oder wird er während des Ausrollens zu weich, nochmals in Frischhaltefolie gewickelt ca. 40 Min. kaltstellen.
  • Den Teig mit Ausstechformen so ausstechen, dass möglichst wenig Restteig entsteht. Mürbteig wird durch erneutes Zusammenkneten, Bemehlen und Ausrollen immer trockener und brüchiger.
  • Was tun, wenn der Mürbteig bricht? Der Teig wurde vermutlich mit zu warmer Butter gefertigt oder zuviel geknetet. Einfach etwas Milch, Schlagobers oder Eiklar dazugeben und zügig verkneten.
  • Der Mürbteig lässt sich nicht gut ausrollen? Verwenden Sie bei Mürbteig keine streichfähige oder Diät-Margarine, da diese zuviel ungebundenes Wasser enthalten. Zum Backen von Mürbteig eignet sich am besten Butter.

Vanille-Kipferln

  • Am besten rollt man die Kipferl mit der Handfläche, nicht mit den Fingern – so werden sie gleichmäßig dick. Die Enden der Kipferl sollten nicht zu dünn werden, da diese sonst leicht verbrennen. Sie können die Kipferl auch direkt am mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen, somit ersparen Sie sich das Aufheben der Kipferl und sie verformen sich nicht.
  • Die Vanillekipferln werden, wenn sie noch leicht warm sind, in Zucker gewälzt. So haftet der Zucker an den Kipferln. Sind sie zu warm, verklebt der Zucker. Zum Wälzen Staubzucker mit etwas Vanillezucker vermischen, somit bekommen sie ihr typisches Aroma.
  • Die Vanillekipferln werden kühl und trocken in einer gut schließenden Dose gelagert. Das volle Aroma entwickelt sich erst nach ein paar Tagen Lagerung.

Lebkuchen

  • Lebkuchen, auch Honig- oder Pfefferkuchen genannt, ist dafür bekannt, dass Honig als Süßungsmittel und orientalische Gewürze verwendet werden. Das Aroma des Lebkuchenteiges entfaltet sich richtig, wenn der Teig einen Tag vor dem Backen zubereitet wird.
  • Der Lebkuchen sollte komplett ausgekühlt sein, bevor Sie die Keksdosen befüllen. Legen Sie für einen Tag den Deckel lose auf die Dose, damit der Lebkuchen weich wird. Die Dose danach fest verschließen. Damit der Lebkuchen weich bleibt, legen Sie ein Stück ungespritzte Mandarinen-, Orangen- oder Apfelschale oder eine Scheibe Brot neben das Gebäck. Durch die Fruchtschale bekommt der Lebkuchen gleichzeitig ein fruchtiges Aroma. Die Schale sollte alle paar Tage ausgetauscht werden, da sich sonst leicht Schimmel bilden kann.

Zimtsterne

  • Zimtsterne werden aus dem Backrohr genommen, wenn sie noch etwas klebrig sind. Sie härten nach dem Backen noch weiter aus und erhalten so ihre typische Knusprigkeit.
  • Zum Ausstechen den Ausstecher in kaltes Wasser tauchen. Vom Ausstechen übrigen Teig mit 2 EL geriebenen Mandeln verkneten und erneut ausrollen.

Pralinen & Konfekt

  • Konfekt sind Zuckerwaren, die sich aus verschiedenartigen, meist unterschiedlichen Teilen in Bissengröße zusammensetzen. Pralinen sind ca. 10 g schwere Schokoladenstücke mit festem oder flüssigem Kern. Rumkugeln sind klassische Pralinen und werden meist in Kakaopulver oder Schoko-Streusel gewälzt.
  • Ganache ist eine dunkle, relativ feste Schlagoberscreme, die oft mit geschmacksgebenden Zutaten wie z.B. Mokka, Rum oder Vanille verfeinert wird. Ganache dient als Füllung für Pralinen oder als Grundmasse für Torten.
  • Trüffelmasse ist eine schokoladenähnliche, weiche und geschmeidige Masse, aus der Trüffel, aber auch Füllungen für andere Süßwaren und Pralinen hergestellt werden.
  • Ganache und Konfektmasse für Pralinen und Trüffeln nur cremig aufschlagen. Schlägt man sie zu luftig auf, wird die Haltbarkeit verkürzt.
  • Damit Trüffel, Konfekt oder Pralinen ihre typische ungleiche Oberfläche bekommen, werden sie geigelt. Beim Igeln werden die gerade in Glasur getauchten Pralinen mit Hilfe einer Gabel über ein Gitter gerollt. So entsteht die ungleiche Form.

Glasuren & Kuvertüren

  • Kuvertüre muss vor der Verwendung temperiert werden. Sonst bildet sich auf der Oberfläche ein grauer Film, da sich die Kakaobutter setzt absetzt.
  • Für Pralinen eignet sich Kuvertüre am besten, denn dies hat einen hohen Kakaobutteranteil (mind. 31%) und wird in geschmolzener Form verwendet. Die Kuvertüre ist beim Verarbeiten sehr empfindlich und darf nicht zu heiß werden.
  • Koch-, Block- oder Haushaltsschokoladen sind vor allem zum Backen geeignet. Der Kakaobutteranteil ist sehr gering mit mind. 18%.
  • Lippenprobe: Die optimale Temperatur für Fettglasur ist Körpertemperatur. Das können Sie am besten mit den Lippen feststellen.
  • 8-Kekse-Tipp: Wenn Sie den 8. Keks glasieren, sollte die Glasur am ersten Keks bereits angezogen sein – dann hat die Glasur die richtige Konsistenz und Temperatur.

Die richtige Lagerung

  • Kekse sollte man immer vollständig erkalten lassen (z.B. auf einem Kuchenrost), bevor man sie in gut schließenden Dosen lagert. Durch das Lagern werden die Kekse saftiger und aromatischer.
  • Kekse, die knusprig bleiben sollen, werden sofort in gut verschließende Dosen gegeben.
  • Kekse, die weich werden sollen, lässt man bis zur gewünschten Konsistenz an der Luft stehen und werden erst danach in Dosen mit lose aufgelegtem Deckel gefüllt.
  • Wenn Sie mehrere Keks-Sorten in eine Dose geben wollen, achten Sie darauf, dass es sich um Gebäck gleicher Art handelt. Trennen Sie die verschiedenen Sorten durch Alufolie oder Backpapier.
  • Kekse mit aromatischen Gewürzen (z.B. Vanillekipferln oder Anisbögen) gesondert lagern, da sich die Aromen sonst vermischen.
  • Kekse sind – abhängig von der jeweiligen Füllung – bei kühler, trockener und dunkler Lagerung ca. 3-4 Wochen haltbar.
  • Kekse entwickeln erst 3-4 Tage nach dem Backen ihr volles Aroma.
  • Konfekt lagert man am besten im Kühlschrank in verschlossenen Gefäßen wie Gläsern oder Gefrierdosen. Konfekt mit Schokoverzierungen kühl, aber nicht im Kühlschrank lagern. Die Oberfläche wird sonst unansehnlich und grau.
  • Früchtebrot oder Stollen in Alufolie wickeln und dann in einen fest verschlossenen Plastikbeutel geben. So verpackt kann man das Gebäck den ganzen Advent über an einem kühlen Ort lagern.