Zum Schmelzen und Überziehen von Kuchen, Keksen oder Torten eignet sich Kuvertüre besonders gut. Sie besteht aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker und enthält mehr Kakaobutter als herkömmliche Tafelschokolade. Dadurch wird sie beim Schmelzen besonders glatt und fließfähig.
Im Gegensatz dazu bleibt Kochschokolade nach dem Erwärmen eher dickflüssig oder breiig und muss für eine Glasur meist mit Kokosfett oder flüssiger Butter verdünnt werden.
Je nach gewünschtem Geschmack kann dunkle, Vollmilch- oder weiße Kuvertüre verwendet werden. Eine besonders einfache Alternative sind die Dr. Oetker Kuchenglasuren. Sie lassen sich unkompliziert schmelzen und verarbeiten. Dennoch sollten auch bei fertigen Glasuren die jeweiligen Zubereitungshinweise beachtet werden, da sich nicht jede Glasur für jedes Rezept eignet.
Am einfachsten lässt sich weiße Kuvertüre schmelzen. Durch ihren hohen Anteil an Kakaobutter wird sie beim vorsichtigen Erwärmen schön cremig und flüssig. Auch normale weiße Schokolade kann verwendet werden, sie bleibt jedoch meist etwas dickflüssiger. Besonders unkompliziert ist die Dr. Oetker Kuchenglasur mit Vanillegeschmack, da sie sich schnell und einfach schmelzen lässt.
Ja, das wird sogar sehr häufig gemacht. Gießt du heißes Schlagobers über gehackte Schokolade und verrührst beides gründlich, entsteht eine Ganache – eine glatte, cremige Schokoladenmasse. Sie eignet sich ideal als Tortenfüllung, Glasur oder für verschiedene Desserts.
Ein kleiner Löffel Kokosöl macht geschmolzene Schokolade flüssiger, geschmeidiger und sorgt für einen schönen Glanz – ganz ohne Temperieren. Das ist besonders praktisch, wenn du Kuchen glasieren, Früchte in Schokolade tauchen oder die Schokolade gleichmäßig verteilen möchtest.
Beim Wasserbad wird die Schokolade sanft und gleichmäßig erwärmt. So kann sie nicht so leicht verbrennen und bleibt schön glatt. Schokolade und Glasuren sollten daher niemals direkt auf der Herdplatte geschmolzen werden, da sie dort schnell zu heiß werden können.
Soll die Schokolade etwas dünnflüssiger sein, kannst du eine kleine Menge flüssiges Kokosöl unterrühren. Oft reichen bereits wenige Tropfen aus, damit sie wieder geschmeidiger wird und besser fließt.
Ja, das ist möglich. Durch die Zugabe von Milch wird die Schokolade jedoch eher cremig als fest. Die Mischung eignet sich daher besser für Schokosaucen oder Desserts als für eine feste Glasur.
Ja, das ist beim Backen ganz normal. Bei vielen Rezepten, zum Beispiel für Brownies oder Schokoladenkuchen, werden Butter und Schokolade gemeinsam geschmolzen. Am besten gelingt das schonend über einem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle.
Im Backrohr schmilzt Schokolade bei etwa 50 Grad langsam und schonend. Je nach Menge dauert das ungefähr 10 bis 15 Minuten. Rühre die Schokolade zwischendurch mehrmals um, damit sie gleichmäßig schmilzt. Diese Methode eignet sich besonders gut für größere Mengen.
Ja, Nougat-Schokolade lässt sich sehr gut schmelzen. Dank ihres höheren Fettanteils wird sie besonders weich und cremig und eignet sich daher hervorragend für Füllungen und Desserts.
Grundsätzlich ist das möglich, allerdings ist dabei etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Die Schokolade sollte nur bei sehr niedriger Hitze erwärmt und dabei ständig gerührt werden, damit sie nicht anbrennt. Da diese Methode etwas Erfahrung erfordert, verwenden viele Hobbybäcker lieber ein Wasserbad – es ist einfacher und deutlich sicherer.